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Von 32.000 Zuschauern fünf voll besetzte, bejubelte Konzerte und von der einmaligen Atmosphäreüberwältigte Künstler aus dem In- und Ausland bei herrlichen Sommertemperaturen ist die erfreuliche
Bilanz der 19. Ausgabe des Classic Open Air-Festivals.
In der traditionellen First Night zum gelungenen Auftakt, standen in diesem Jahr populäre
Kompositionen aus Oper, Operette und Orchesterwerken auf dem Programm, zu dem auch
Stammkunden und Leser der Berliner Morgenpost mit ihren Lieblingstiteln beigetragen haben. Bewährter
Gastgeber des farbenprächtigen Konzertes mit herausragenden internationalen Gesangs- und
Instrumentalsolisten, umrahmt von Licht und Laser und dem großen Feuerwerksfinale, war wieder
Herbert Feuerstein. Ein kleines Jubiläum gab es auch, denn es war das 100ste Konzert in der Geschichte
des Festivals.
Dem großen russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowski war der Samstag mit einer kleinen
Auswahl aus seinen zahlreichen Sinfonien, Klavierkompositionen, Orchesterwerken, Opern und Balletten
gewidmet. Das anspruchsvolle Programm mit seinem exzellenten Ensemble von Sängern, Tänzern und
Orchester sowie die spektakuläre Umsetzung der Schluss- „Ouvertüre 1812“ mit Kanonenschüssen und
Glockenklängen sorgte für Jubel bei Publikum und Pressekritik gleichermaßen.
In Scharen strömten die Zuschauer zur großen Berliner Swing-Nacht am Sonntag, die unter dem Thema
„Glenn Miller and Friends“ stand. Swingkonzerte gehören zu den Zugpferden im Programmangebot von
Classic Open Air, was sich auch in diesem Jahr wieder bewiesen hat.
Die Protagonisten des Abends Andrej Hermlin und Tom Gaebel mit ihren phantastischen Musikern und
die großartige Helen Schneider sorgten für eine mitreißende Stimmung, die die Zuschauer nicht mehr auf
ihren Plätzen hielt.
Ebenso - im wahrsten Sinne bewegend - ging es am Montagabend beim furiosen Abschlusskonzert zu. Schauspielerin Katja Riemann begleitete die Zuschauer durch „Die große Nacht der Filmmusik“. Björn Casapietra, die Sängerin mit der „schwarzen Kehle“ Angelika Weiz und Nina Omilian, die zuvor den Tschaikowsky-Abend moderiert hatte und hier als Sängerin auftrat, heizten die Stimmung an, die im zweiten Teil des Abends auf den Siedepunkt gelangte. Erfolgsproduzent Mousse T. , dessen Name weltweit die Charts beherrscht, und seine stimmgewaltigen Sängerinnen elektrisierten mit Superhits das Publikum. Und was wäre der Abend ohne das einzigartige Deutsche Filmorchester Babelsberg unter Scott Lawton, das für den sinfonischen Klangteppich sorgte.
Alles in allem war das 19.Festival ein herausragender Jahrgang, der Maßstäbe für das 20jährige Jubiläum im nächsten Jahr gesetzt hat.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns, liebe Besucher, Ihre Wünsche, Anregungen und Kritiken mitteilen und wir uns im nächsten Jahr wiedersehen.
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Festivalleitung


